Stress, Überlastung, Panikattacke! Ursachen, Symptome und erste Hilfe

Hier nochmal die wichtigsten Hinweise aus dem Video zusammengefasst:

Panikattacken wollen einem was sagen. Sie sind Ausdruck von psychischem Overload. Deshalb gilt: Ich muss an die Ursache. Wenn ich die verdränge, werden die Panikattacken bleiben oder schlimmer werden. Darauf kann ich mich verlassen

Symptome sind u.a. Herzrasen, Schweißausbrüche, Schwindel, das Blut rauscht in den Ohren, man hat das Gefühl, die Sinne schwinden einem gleich, das Gefühl von Kontrollverlust, ein inneres Beben oder Zittern, Atemnot, Kribbeln am ganzen Körper, Übelkeit, Beklemmungsgefühle im Brustbereich – und ähnliches.

Vorbeugend hilft:

  • Aktiv entschleunigen
  • Ausreichend Schlaf
  • kein Koffein
  • kein Alkohol
  • den Stress aktiv rauslassen, z.B. die Probleme aufschreiben, weinen zulassen
  • schnelles Gehen für mind. 20 Minuten oder Sport
  • abends körperlich entspannen (TV/Handy etc. reduzieren)

In akuten Situationen hilft:

  • Innerer Dialog mit der Panikattacke: „Okay, ich weiß, du willst mir etwas sagen, nur bitte nicht jetzt, aber ich verspreche ich kümmere mich um die Ursache.“ (Und das Versprechen auch einhalten!)
  • Oder fordernder Dialog: „Ah guck, da bist du. Ich weiß, du willst mir etwas sagen und du kannst das nur auf diese Art. Dann mach mal: Zeig, was du kannst!“
  • Nicht dagegen ankämpfen
  • Danach z.B. aktiv ablenken, etwa Farbe zählen „alles, was blau ist“
  • Oder: Atemübungen nach Jakobson
  • Durch die Angst hindurch atmen

Youtube-Kanal „casydinsing“, 05.11.2017